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26. Endlich an der Karibikküste!

Ein schon lange herbeigesehntes Ziel konnten wir mit der Ankunft in der Hafenstadt Cartagena erreichen. Die Karibikküste und ihr wunderbares tropisches Klima! Cartagena gliedert sich in mehrere Stadtteile, die sehr unterschiedlich aussehen. Direkt am Meer liegt die hoch ummauerte Altstadt mit zahlreichen Kirchen, Plätzen und blumig geschmückten farbigen Kolonialgebäuden. Auf einer daneben liegenden Landzunge befindet sich die Hotelzone Bocagrande, bestehend aus weissen und modernen Hochhäusern. Wir quartierten uns in Getsemaní ein, einem Viertel mit günstigeren Übernachtungsmöglichkeiten direkt neben der Altstadt. Die trockene Hitze war am erträglichsten, als wir auf der Stadtmauer einmal rundherum spazierten – dort kühlte der Wind ein bisschen ab. Aber auch in den Gassen des historischen Zentrums gibt es viel zu sehen und man kann so richtig in die karibische Atmosphäre eintauchen.

Für den ersten richtigen Strandtag auf dieser Reise nahmen wir das Boot zur Isla de Tierra Bomba. In einer Hotelanlage durften wir den ganzen Tag das türkisblaue Wasser und die Sicht auf die weisse Skyline von Bocagrande geniessen. Neben der leckeren Limonada de Coco, einem für die Region typischen Getränk, fanden auch der eine oder andere Cocktail ihren Weg zu uns. Nachdem zwei freundliche Damen uns immer wieder ihre Massagekünste anpriesen, liessen wir uns schliesslich überzeugen und gönnten uns das Wohlfühlprogramm. Es war ein perfekter Tag!

Das Rumliegen am Strand hat uns so gut gefallen, dass wir uns auf den Weg nach Guachaca machten, was weiter im Norden in der Nähe von Venezuela liegt. Wir machten es uns für einige Tage in einer offenen Strandhütte aus Palmenblättern gemütlich, die zu einem Hostel gehört, das direkt am Strand liegt. Im dazugehörigen Restaurant bekamen wir schmackhaftes und abwechslungsreiches Essen, was in Kolumbien sonst eher selten zu finden ist. Unsere Aktivitäten beschränkten sich auf Lesen, Musik hören, in der Hängematte liegen, am Lagerfeuer sitzen und natürlich Cocktails trinken. Es gefiel uns dort so gut, dass wir unseren Aufenthalt verlängerten und nach einer Tour in ein Dorf der Kogui-Indianer nochmal zurückkehrten.

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