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28. Seele baumeln lassen vor dem Karneval

Wir liessen unsere Strandoase hinter uns, um ein paar entspannte Tage in Minca zu verbringen. Minca befindet sich im höchsten Küstengebirge der Welt, der Sierra Nevada. Etwas höher und ausserhalb des Dorfes befand sich unsere Unterkunft mit einem Aussichtspunkt eingerichtet mit Hängematten. Von dort aus blickten wir bis zum Meer und der Hafenstadt Santa Marta und lauschten beim rötlichsten Sonnenuntergang, den wir je sahen, den Brüllaffen, die immer gegen Abend die Wälder unsicher machten. Bei einer Tageswanderung durch den Wald durchquerten wir Kaffeeplantagen, kühlten uns in einem Pool unter dem Wasserfall ab und liessen uns von Minca aus mit einem Töfftaxi wieder hoch in unsere Unterkunft fahren. Nach der gut 20-minütigen holprigen und staubigen Fahrt liessen wir den Tag im hauseigenen Pool ausklingen.

In Barranquilla findet jeweils der zweitgrösste Karneval der Welt statt (nach Rio de Janeiro). Bis zum richtigen Karnevalsbeginn konnten wir leider nicht warten, es gab aber bereits reichlich Veranstaltungen, den sogenannten Vor-Karneval. Da Barranquilla auf unserem Weg lag, blieben wir für eine Nacht und schauten uns das Festival de Danzas de Relación y Especiales an. Wir fanden einen grossen bestuhlten Platz vor, wo auf der Bühne zahlreiche Gruppen von verkleideten Kolumbianern ihre Kostüme und Tänze präsentierten, welche die Geschichte und Traditionen von Barranquilla und Kolumbien repräsentierten. So konnten wir uns einen Eindruck machen, wie bunt und festlich der richtige Karneval sein wird, der zwei Wochen später stattfindet.

So langsam spürten wir, dass wir nicht mehr so Lust hatten, viel zu unternehmen und dass der Tag unserer Heimkehr in die Schweiz näher rückte. Wir beschlossen, die restliche Zeit so gut wie möglich noch zu geniessen, freuten uns aber auch, bald wieder unsere Familien und Freunde in die Arme schliessen zu können. Für unseren allerletzten Stopp verschlug es uns nochmals in die Karibik.

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