29. Krönender Abschluss in der Karibik

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1. März 2019
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29. Krönender Abschluss in der Karibik

Die letzten Tage auf einer hübschen und überschaubaren Karibikinsel zu verbringen erschien uns ideal als Abschluss unserer langen Reise. Die Wahl fiel auf San Andrés, eine Insel vor der Küste Nicaraguas, die jedoch zu Kolumbien gehört. Bereits beim Landeanflug hatten wir einen spektakulären Blick auf das klare Wasser mit schier endlos vielen Blautönen, auch bekannt als das «Meer der sieben Farben». Nach der Ankunft spazierten wir am Hauptstrand entlang, spürten den feinen weissen Sand zwischen unseren Zehen und liessen uns schliesslich an einem der vielen Cocktailstände zu einem «Coco Loco» überreden. Durch ein Missverständnis ging ich davon aus, dass die Bardame uns eine Kokosnuss öffnet und ein bisschen Rum ins süsse Kokoswasser mischt, das klang nach dem perfekten Karibikdrink. Als sie das Kokoswasser aber ausleerte und nicht nur Rum, sondern auch noch Gin, Wodka und Tequila dazu mischte, war ich verwirrt. Um das Ganze trinkbar zu machen, rundete sie den Drink mit einem Schuss Grenadinesirup ab. Wir setzten und mit den verrückten Kokosnüssen in den Sand, verzogen bei jedem Schluck unser Gesicht und hatten dann dafür einen witzigen Abend.

San Andrés ist so klein, dass man mit einem Golfwagen in einer Stunde rundherum kommt. Das war auch unser Plan, nur nahmen wir uns mehr Zeit und legten ein paar Zwischenhalte ein um die schönen Farben des Meeres zu betrachten, ein Bier in der Hängematte zu trinken und schwimmen zu gehen.

Das Meer erhält seine verschiedenen Farben durch die der Insel vorgelagerten Korallenriffe. Für uns war das die perfekte Gelegenheit, noch ein letztes Mal auf der Reise in die Unterwasserwelt abzutauchen. Wir hatten zwei extrem schöne Tauchgänge und schwebten zwischen den Fischen umher über die Korallen hinweg.

Dann war er plötzlich da, der allerletzte Tag einer fast sechsmonatigen Reise. Noch realisierten wir nicht, dass wir uns tatsächlich bald auf den Heimweg machten. Wir fuhren mit dem Boot auf die kleine Nachbarinsel Johnny Cay und machten nochmals einen Strandtag, bevor es zurück in die Schweiz ging. Am Abend besuchten wir eines der besten Restaurants, um ein letztes Mal auf eine wunderbare und einmalige Zeit anzustossen. Darauf, dass wir gesund und unverletzt geblieben sind. Dass wir zum Glück nie beklaut wurden. Dass wir viele schöne Begegnungen mit freundlichen Menschen haben durften. Dass wir unbeschreiblich dankbar für unser Leben sein können. Dass wir so viel mehr erlebt haben, als wir uns hätten vorstellen können!

Um wieder nach Hause zu kommen, brachten wir drei Flüge hinter uns und konnten 30 Stunden später unsere Liebsten endlich wieder in die Arme schliessen. Dieser Moment ist einer der schönsten jeder Reise und macht sie überhaupt erst komplett!

Falls du bis jetzt auf meinem Blog dabei geblieben bist, freut mich das sehr. Ich hoffe, dir hat es gefallen, virtuell mit uns mitzureisen und ich bedanke mich von Herzen fürs mitlesen!

1 Kommentar

  1. aNita Schmid sagt:

    Ihr Lieben!
    Habt vielen Dank, dass ihr eure fantastischste Reise auf diese wunderbare Art und Weise mit uns geteilt habt.
    Jeder der Beiträge mit all den tollen Bildern hat mich sehr beeindruckt und gab uns Daheimgebliebenen die Möglichkeit ein Stück weit – wenn auch nur in Gedanken- mit euch “mitzureisen”. Dankä vielmol!!!
    Ich hoffe, ihr habt euch wieder gut eingelebt in der Heimat und ich wünsche euch zwei von Herzen alles Gute für eure Zunkunft!
    Macheds guet- herzliche Grüsse aNita Schmid

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